Friedhof

Friedhof um 1935
Friedhof um 1935
Friedhof 2004
Friedhof 2004

Es existieren nur sehr wenige Quellen über das Friedhofswesen der jüdischen Bürger Gunzenhausens. Wir studierten unter anderem die Facharbeit von Johanna Schönborn, die diese 1992 im Leistungskurs Geschichte/Sozialkunde am Simon-Marius-Gymnasium von Gunzenhausen angefertigt hat. Aus ihr übernahmen wir anfangs einige Passagen. Aber auch im Stadtarchiv wurden wir fündig und die Nachkommen der Familie Theilheimer unterstützten uns. Sie schickten u.a. Fotos, die ihre Eltern vor der Ausreise in die USA von einigen Gräbern gemacht hatten.

Der Theologe und Historiker Dr. Hahn von Alemannia Judaica, der  „Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der jüdischen Geschichte im süddeutschen und angrenzenden Raum", sandte uns einen Zeitungsartikel über den jüdischen Friedhof Gunzenhausens aus dem Jahr 1930 zu. Unter www.alemannia-judaica.de ist übrigens viel über die jüdische Geschichte Süddeutschlands zu finden.

Johanna Schönborn schrieb:

Die jüdische Gemeinde Gunzenhausens galt als „zahlreich und wohlhabend“ und es war dies wohl „einer der bedeutendsten Judenorte“ Einen ersten Hinweis gibt der Jahresbericht des historischen Vereins für Mittelfranken für das Jahr 1830, der  besagt, dass der Leichenhof der Judenschaft sich durch die Judeninstruktionen von 1374 fortan in Gunzenhausen befände, „und es heißt die Stätte, wo er gelegen war, bis zur Stunde Judenkirchhof.“  Dieser lag außerhalb der historischen Stadt, auf der nördlichen Seite der heutigen Nürnberger Straße. Heute ist dieser Ort bebaut und nicht mehr genau lokalisierbar.

Unter den Ansbacher Markgrafen Casimir und Georg (1515 – 1527 und 1543) begann eine scharf betriebene Abschiebung von Juden aus dem Fürstentum, dem 1539 in Ansbach abgehaltenen Landtag zufolge auch in Gunzenhausen. Auch Georg Friedrich der Fromme wies 1561 die noch verbliebenen jüdischen Bewohner des Fürstentums Ansbach aus („Judensachen“ der Registratur des Magistraten Ansbach, Bd. 5, fol. 1).

Demzufolge waren die verbliebenen jüdischen Bürger gezwungen, ihre Toten in Bechhofen beerdigen zu lassen. Der erste Grabstein eines Gunzenhäusers dort muss wohl aus dem Jahr 1607 stammen und wurde für die Familie David Brädel erstellt. Es lassen sich jedoch keine genauen Angaben machen, da die Quellen sich häufig widersprechen.

Nachdem die jüdische Gemeinde wieder mehr Rechte zugesprochen bekommen hatte, bemühte sie sich um einen neuen Ort für ihren Friedhof. Wie überall musste auch die hiesige Gemeinde sich mit einem Platz weit außerhalb des damaligen Stadtkerns zufrieden geben...

Mit Glaubensgenossen aus den Nachbardörfern Altenmuhr, Cronheim, Heidenheim und Markt Berolzheim zusammen erwarb die Judengemeinde das jetzige Grundstück und legte einen eigenen Friedhof an. Die Einweihung erfolgte durch den Distriktrabbiner aus Ansbach am 26. August 1875: „Zu diesen Zwecken versammelte sich die jüdische Gemeinde früh um 7 Uhr  vor der alten Synagoge und schritt nach dem Morgengottesdienst paarweise zu der neuen Begräbnisstätte. Diese wurde nach dem Gebet von dem Zuge dreimal umschritten und dann feierlich eingeweiht. Am Tage der Einweihung musste von der Judenschaft bis zur Mittagsstunde gefastet werden“ (Stadtkämmerer Maurer).

Die Webseite "Geschlossene und verwaiste Friedhöfe in Bayern" des Landesverbandes der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern gibt einen Überblick über die Geschichte unseres Friedhofes. Er liegt am Rand des Burgstallwaldes und ist etwa 3000 Quadratmeter groß. 

Das Bauunternehmen Frosch aus Gunzenhausen erstellte das Taharah-Haus und den dazugehörigen Betraum. In diesen Räumen wurde der Tote gereinigt, vorbereitet und bewacht bis zur Beerdigung, die möglichst noch am Sterbetag erfolgen sollte. Am Grab wird die ‚Hesped’ gehalten, die Grabrede. Die Familie Theilheimer hat uns die Grabreden für ihre Eltern zugesandt. Eine davon ist hier nachzulesen.

Eine große Bedeutung hat in der jüdischen Religion der Grabstein. Er ist oft mit Symbolen versehen, die auf die Bedeutung des Toten im Leben hinweisen. Leider findet man auf dem Friedhof in Gunzenhausen kaum eines der bekannten Symbole wie zum Beispiel die segnenden Hände oder das Schofar.

Friedhof 1938
Friedhof 1938 Quelle: Stadtarchiv Gunzenhausen

Der Grund dafür ist wohl, dass kein Rabbi hier begraben liegt, beziehungsweise dass kein Grabstein dieser Art mehr erhalten ist, denn schon im Dezember 1929 war es zu einer Schändung  gekommen. 18 Grabsteine wurden umgeworfen bzw. zertrümmert.

Dazu hat uns Herr Dr. Hahn einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1930 zugesandt. Nicht nur im Altmühl Boten wurde darüber berichtet, sondern auch in der überregionalen jüdischen Central-Verein-Zeitung.

Damals setzte die jüdische Gemeinde eine Belohnung von 500 RM aus, aber auch die Stadt wollte 100 RM für die Ergreifung der Täter bezahlen.

Doch die Suche nach den Schuldigen blieb ohne Erfolg, obwohl jeder wusste, in welchem Lager die Schuldigen zu finden wären.

1938 wurde der Friedhof in Gunzenhausen wiederum Opfer der Nationalsozialisten, die ihn in der Reichspogromnacht größtenteils zerstörten, die Grabsteine zerschlugen und teilweise wegschafften.

Niemand wagte es zu diesem Zeitpunkt mehr, eine Belohnung für die Ermittlung der Täter auszusetzen.

In diesen drei Gräbern vorne links, die heute leider auch nicht mehr auffindbar sind, liegen die Opfer des Pogroms vom 25. März 1934 begraben: Max Rosenau, Jakob Rosenfelder und Simon Strauß.
Das Bild wurde 1935 von den Kindern der Familie Theilheimer aufgenommen.

Die Schändung von Grabsteinen und Gräbern ist immer eine unverzeihliche Störung der Totenruhe. Diese Untaten treffen jüdische Gläubige jedoch ganz besonders, da ihnen ihr Friedhof als ‚Haus der Ewigkeit’ gilt, in dem die Toten für immer ungestört ruhen sollen.

Er ist der Ort ewiger Ruhe bis zum Ende der Zeiten und Stätte der zeitlosen und innigen Verbundenheit der Juden mit ihrer Tradition und Geschichte, wie Renate Khoschlessan in ihrer Geschichte über jüdische Friedhöfe schreibt. Jüdische Friedhöfe sind aber keine traurigen Orte, darum werden sie in der hebräischen Sprache auch „Haus des Lebens“ oder „Haus der Ewigkeit“ genannt. Die Toten werden geehrt als lebend Gewesene, die durch eine unsterbliche Seele nicht aufhören zu existieren, also ewig leben. Im Jiddischen, der Sprache der osteuropäischen Juden, bezeichnet man den Friedhof als „den guten Ort“.

Jede Störung der Totenruhe beeinflusst auch die unsterbliche Seele, da der Körper im Grab mit dem Jenseits verbunden bleibt. Das Grab gehört rechtlich dem Toten allein, es ist unverkäuflich für alle Zeit. Es ist ein ehrenvoller Versammlungsort für die Lebenden, der Erinnerung und des Gebetes. Nicht mehr benutzte jüdische Friedhöfe bleiben weiter in dieser Funktion, deshalb ist es in diesem Zusammenhang nicht  ganz korrekt, von ehemaligen jüdischen Friedhöfen zu sprechen.

So kann der Grabstein nach und nach völlig in der Erde versinken. Anders als bei christlichen Friedhöfen wird an dieser Stelle nie mehr ein anderer Mensch begraben werden. Angehörige besuchen regelmäßig die Gräber und hinterlassen dabei einen Stein als Zeichen der Verehrung und des Gedenkens. Bei bedeutenden Rabbinern wird oft unter den Stein noch ein Quittel (Zettel) gelegt, auf dem Wünsche notiert sind, die der selige Rabbi an höchster Stelle Gott vortragen soll.

Oben links sind die Gräber der Eltern Theilheimer zu sehen. Beide Steine sind zerstört worden, nur die Texttafel vom Grab der Mutter ist noch erhalten. Man hat sie nach dem Dritten Reich in die Friedhofsmauer eingefügt.

Viele Ruhestätten sind nicht mehr auffindbar.  Zwar wurden nach dem Krieg die noch vorhandenen Steine wieder aufgestellt und einzelne Grabplatten in die ringsum laufende Friedhofsmauer eingefügt, doch die Angehörigen, die immer wieder den Friedhof besuchen, können die Original - Gräber oft kaum mehr finden.

Deshalb wurden nach dem Krieg vereinzelt neue Steine aufgestellt, um das Gedenken an die Verstorbenen zu bewahren.

Heute sind auf dem Friedhof noch knapp 50 Steine erhalten. Viele davon sind allerdings schon verwittert und die Inschrift ist nicht mehr lesbar.

Die Israelitische Kultusgemeinde übergab 1963 den Betreuern des Friedhofs ein Buch, in das sich alle jüdischen Besucher eintragen sollten. Es liegt im Stadtarchiv für Gäste bereit.

Das Buch beginnt mit folgendem Text:
Der aus Gunzenhausen stammende Konditoreibesitzer Ludwig Waldmann, jetzt in Herzlia in Israel ansässig, der vor kurzem mehrere Tage in seiner Vaterstadt weilte, hat auch dem jüdischen Friedhof einen Besuch abgestattet, auf dem seine Eltern begraben liegen, deren Gräber jedoch eingeebnet sind.

Waldmann hat nun eine Art ‚Gästebuch’ angeschafft, das beim Friedhofswärter aufliegt. Alle Glieder der früheren israelitischen Kultusgemeinde Gunzenhausen, die dem Friedhof einen Besuch abstatten, sollen in dieses Buch Name und Anschrift eintragen, damit nach Möglichkeit wieder eine Kontaktaufnahme erfolgen kann. Waldmann selbst hat den Anfang mit den Eintragungen gemacht.

Leider sind nicht alle Namen gut leserlich, doch vielleicht ist es auch im Sinne von Ludwig Waldmann, wenn wir hier die bisherigen Besucher und das Land nennen, in dem sie wohnen.

1963 Ludwig Waldmann, Islrael 1977 Lisa Seeberger, Israel
1963 Fritz Rahner 1978 Max Weinmann, Argentinien
1963 Lina Hellmann, Holland 1978 Edith Weinmann, Argentinien
1963 Albert Rosenfelder, Deutschland 1979 Annemarie Heidenheim, Deutschl
1964 Gerhard Stoll, USA 1979 Gustav Heidenheim, Deutschland
1964 Bruno Waldmann, USA 1979 Gisela Levi, Israel
1964 Walter Reed, USA 1979 Bianka Hainebach, Israel
1964 Albert Rosenfelder, Deutschland 1980 Paula Pariser, Israel
1964 Jack Joelsohn, USA 1980 Robert Altmann, Israel
1965 Martha Cohem, Rhodesien 1981 Familie Richard, USA
1965 Albert Rosenfelder, Deutschland 1981 Stanley Hellmann, USA
1965 Hedl Meier, USA 1981 Elissa Hellmann, USA
1965 Lina Sommer de Juda, Argentinien 1981 Lisel und Fritz ?, USA
1966 Kiriath ...thalon, Israel 1982 Elisa Hilbert, USA
1966 Simon Richard, USA 1982 Ben Hilbert, USA
1966 Ludwig Marx, Südafrika 1982 ? Wallach?, Israel
1966 Richard Hellmann, USA 1982 Betty Hellmann, USA
1966 Stanley Hellmann, USA 1982 Jennifer Greenfield, USA
1967 Meta Mendelsohn, USA 1982 Julius Gutmann, USA
1967 Herbert Mendelsohn, USA 1982 Lore Gutmann, USA
1968 Frieda Baer/Graf, USA 1982 Helen Gutmann, USA
1968 Lina Sommer de Juda, Argentinien 1982 Rachel Theilheimer, USA
1969 Albert Hellmann, USA 1984 Gertrud Heß, Israel
1969 Richard Lehmann, Israel 1985 Simon Richard, USA
1970 Joseph Sommer, USA 1985 Ilse Richard, USA
1970 ? Bergmann, USA 1985 Berthold Weinmann, Argentinien
1970 Hanna Bergmann, USA 1985 Frau Weinmann, Argentinien
1970 Michael Bergmann, USA 1985 Max Weinmann, Argentinien
1970 Berta Holtz, Schweiz 1985 Edith Weinmann, Argentinien
1970 Nora Holtz, Schweiz 1985 Familie Richard, USA
1970 Familie Waldmann, Israel 1985 Betty Hellmann, USA
1970 Walter Cromwell, USA 1985 Ruth Hellmann/Greenfield, USA
1971 Berthold Weinmann, Argentinien 1985 Ilse Unger?, Israel
1971 Justin Richard, USA 1985 Gideon Unger?, Israel
1971 ? R. Strauss, USA 1986 Ludwig Lehmann
1971 Sohn von Dr. Joseph Wolff, Israel 1988 Simon Richard, USA
1972 Familie Richard, USA 1988 Ilse Richard, USA
1973 Simon Richard, USA 1988 Robert Altmann, Israel
1973 Ilse Richard, USA 1988 Ruth Altmann, Israel
1973 Julius Gutmann, USA 1989 R. Ortal, Israel
1973 Lore Gutmann, USA 1989 Robert Altmann, Israel
1973 Alan Gutmann, USA 1989 Ruth Altmann, Israel
1973 Helen Gutmann, USA 1992 Hubert Richard, USA
1974 Michael Levi, Israel 1992 Joan Richard, USA
1974 Getrude Schwarz, USA 1993 Familie Richard, USA
1974 Bertold Weinmann, Argentinien 1994 Karl Kraus, Österreich
1976 Betty Hellmann, USA 1998 Walter D. Stoll, USA
1976 Susan Hellmann, USA 1998 Hubert Richard, USA
1977 Ludwig Marx, Südafrika 1998 Joan Richard, USA
1977 Robert Altmann, Israel 2004 Rachel Theilheimer, USA
1977 Rudolf Seeberger, Israel 2004 Jonathan Beard, USA
2005 Thekla und Jakob Schuster, New York 2005 Uri und Duba Kellermann, Nov Ayalon, Israel
2005 Moshe und Ruth Weiss, Israel 2007 Dorothy Thekla Richard Bloch und Dr. Raphael Bloch, Stamford, Connecticut USA
2007 Diane Thekla und Jakob Schuster, New York 2007 Uri und Duba Kellermann mit Kindern, Israel
2008 Walter, Diane und Kira Stoll, USA 2008 Lucille Roussain, New York
2008 David, Faye und Joanna Dottheim Brooks, New York 2008 Alan Kellermann, akellermann@sbcglobal.
2008 David, Faye und Joanna Dotthein Brooks, New York 2008 Alan Kellermann, USA sbcglobal@net
2008 Samuel Green, London 2009 Uri und Duba Kellermann, Nov Ayalon, Israel
2009 Moshe und Ruth Weiss, geb. Kellermann, Israel 2009 Nancy Kellermann, Florida
2011 Linda Levi, geb. Theilheimer und Roy Levi, Old Bridge New Jersey, USA 2011 Richard Oppenheimer, Florida, USA
2011 Diane Thekla, Jakob und Gabriel Schuster, New York, USA 2013 Merav Levy, Jerusalem, Israel
2013 Dottheim Brooks Family, New York 2014 Shulamit Reinharz, Boston, USA
2015 James und Ina Strauss, USA 2015 Jim und Jill Bauer, USA

Es haben sich leider nicht alle Besucher eingetragen, da von der Existenz des Buches nicht jeder wusste.

Wir haben die noch gut erhaltenen Grabsteine einzeln fotografiert und die Namen dazu geschrieben, soweit wir sie noch lesen konnten.

Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Gunzenhausen

Eingangstor des Friedhofs Ida Blumenthal, geb. Frank
* 12. Juni 1849 + 26. Nov. 1912
Gunzenhausen, Hensoltstraße 27
Rosa Epstein, geb. Burger
geboren in Eichstetten
* 12. Februar 1846 + Januar 1936
Jette Eisen
1839 - 1920
Gunzenhausen, Auergasse 1
Mathilde Fleischmann
* 17. Jan. 1869 + 16. Aug. 1924
Altenmuhr
Philipp Fleischmann
* 21. Nov. 1849 + 22. Nov. 1919
Altenmuhr
Therese Gerst
* 02. Jan. 1830 + 02. Jun. 1906
Gunzenhausen
Rückseite des Steines von Therese Gerst
mit der Aufschrift:
INSTANDGESETZT 1948
VON VERFOLGTEN DES
DRITTEN REICHES
Johanna Guggenheimer
1876 - 1924
Gunzenhausen, Gerberstraße 13
Salomon Guggenheimer
* 28. Feb. 1870 + 09. Dez. 1918
Gunzenhausen, Gerberstraße 13
Dr. Sally Gutmann
1885 - 1921
Gunzenhausen, Sichlingerstraße 1
München
Elias Gutmann
* 13. Apr. 1841 + 12. Nov. 1910
Gunzenhausen, Burgstallstraße 5
Albert Hellmann
* 17. Nov. 1864 + 06. Feb. 1929
Gunzenhausen, Kirchenstraße 13
Fanny Hellmann, geb. Brandeis
1866 - 1921
Gunzenhausen, Kirchenstraße 13
Berta Hellmann, geb. Lauchheimer
* 1. Juli1878 + 16. Juli 1938
und Ehemann
Hermann Hellmann
* 9. Aug. 1876 + 24. Juni 1930
Gunzenhausen, Kirchenstraße 13
Salomon Hellmann
* 31. Okt. 1861 + 30. Nov. 1921
Gunzenhausen, Bahnhofstraße 15
Moritz Joelsohn
* 30. Mai 1865 + 8. Jan. 1929
Gunzenhausen, Waagstraße 2
unbekanntes Grab mit hebräischer
Inschrift
Samuel Lauchheimer
* 13. Jan. 1846
Gunzenhausen, Kirchenstraße 11
Sarah Lauchheimer
* 1850
Gunzenhausen, Kirchenstraße 11
Julie Lehmann
* 3. Juli 1850 + 15. Sept. 1917
Gunzenhausen, Burgstallstraße 7
Elias Lehmeier
1844 - 1922
Gunzenhausen, Gerberstraße 3
Gerda Lehmeier
* 29. April 1903 + 11. Aug. 1925
Gunzenhausen, Gartenstraße 8
Moses Marx
* 3. Nov. 1859 + 14. Jun. 1930
Emilie Marx
+ 18. Nov. 1919
Bertha Neuburger
* 26. Dez. 1863 + 17. Feb. 1942
Heidenheim
Amson Neuburger
* 14. Mai 1858 + 29. Feb. 1936
Thekla Richard
*25. Mai 1882 + 31. Dez. 1935
Altenmuhr
Inschrift:
Unsere Großeltern
Simson und Zilli Richard
Moses und Therese Fleischmann
sind auch in diesem Friedhof begraben
Rosa Rosenau
28. Jul. 1834 + 11. Jun. 1905
Gunzenhausen, Burgstallstraße 7
Gedenkstele unbeschriftet
Nathan Rosenfelder
* 21. Jun. 1868 + 27. Aug. 1923
Babette Rosenfelder
* 25. Mär. 1869 + 28. Oktober 1929
Gunzenhausen, Bahnhofstraße 12
Hermann Rosenfelder
* 10.12.1899 + 15.11.1923
Gunzenhausen, Bahnhofstraße 12
Gabriel Theilheimer
* 16. Feb. 1841 + 17. Apr. 1925
Gunzenhausen, Spitalstraße 9
Rosa Theilheimer, geb. Waldmann
* 26. Dez.1869 + 08. Sep. 1929
Gunzenhausen, Brunnenstraße 15
Jakob Thormann
* 20. Juni 1846 + 15. Aug. 1918
Altenmuhr
Inschrift.
Nicht ihr Leichenstein,
Ihr Leben kann ein Denkmal sein
Lina Weinmann, geb. Rosenfelder
* 26. Dez. 1894 + 26. Juli 1929
Gunzenhausen, Luitpoldstraße 1
Unbekanntes Kindergrab Unbekanntes Kindergrab
Unbekanntes Kindergrab Unbekanntes Grab mit verwitterter
Inschrift
Unbekanntes Grab Gedenkstein ohne Inschrift
Grabstein an der Friedhofsmauer
mit unleserlicher Inschrift
Unbekanntes Grab mit hebräischer
Inschrift
Unbekanntes Grab mit hebräischer
Inschrift
Flora Rueck
*5.7.1882 +20.3.1920
Witwe des
prakt. Arztes Dr. D. Rueck
Grabstein mit hebräischer Inschrift Leopold Seeberger
* 15. Nov. 1900 + 28. Sept.1922
Burgstallstraße 9
Musikschüler in Würzburg